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Claudias Welt-Das Spiel 21: Der Ruf des Papiers

  • Autorenbild: claudia_roman
    claudia_roman
  • 11. Feb. 2021
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 17. Juni 2023

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Dass sich das Licht verändert, als du das Papier in deinen Händen hältst, kann nichts anderes als Einbildung sein. Trotzdem hast du das Gefühl, es ziehe sich ein bläulicher Schleier vor dein Blickfeld.


Du kneifst die Augen zusammen und schüttelst dich kurz, um deine Sicht zu klären.

Der Zettel liegt schwer und nass in deiner Hand und du überlegst fieberhaft, wie er in dein Tasche gekommen sein könnte. Warst du vorhin wirklich so zerstreut?


Es bereitet dir einige Mühe das Blatt auseinanderzufalten. Die Schichten kleben förmlich aneinander und drohen zu reißen.

Schließlich gelingt es dir, das Papier auszubreiten, ohne es zu beschädigen und du kannst nicht verhindern, dass deine Hand leicht zittert.

Du erkennst es wieder!

Es ist eine der Buchseiten, die du eben noch von den Stufen des Museums aufgesammelt hattest. Aber jedes der eingefangenen Papiere hattest du dem alten Mann zurückgegeben. Da bist du dir sicher.

Ein weiteres Rätsel ist der Zustand der Seite. Es hatte weder geregnet, noch war etwas in der Tasche gewesen, das auslaufen konnte.

Es war außer dem Zettel überhaupt nichts darin gewesen.

Ein Geruch dringt aus dem Papier, der dich an Brackwasser und Rost erinnert. Nicht aufdringlich, aber durchaus wahrnehmbar.

Dein Blick bleibt an der Schrift der Seite haften. Du analysierst sie, ohne die Wörter in dich einsinken zu lassen. Sie wirkt auf dich bekannt und doch fremd. Ein wenig, wie aus der Zeit gefallen. Sie erinnern dich an die Mitteilungsschreiben deiner Klassenlehrer an deine Eltern. Du erkennst darin die förmlichen Amtsschreiben genauso wieder, wie deine ersten unbeholfenen Versuche einen Leserbrief an die Tageszeitung zu verfassen. Fast fühlst du noch die Kraft, die die Anschläge von deinen Fingern verlangten und hörst das fast schon gewalttätige Klackern der Tastatur.

Dann endlich obsiegt die Neugier und du tauchst ein in den Text und das im wahrsten



raus kommen?“

Du stehst wieder neben der Garderobe in deinem Flur und schaust vom Blatt zurück auf die Regenjacke. Unter der Jackentasche fallen immer noch vereinzelte Tröpfchen..

Du überlegst: Sollst du die Jacke ergreifen und dich in den Bus zur Universitätsbibliothek setzen, um den seltsamen Mann zu treffen (Klicke unten in der Auswahlleiste auf Zimmer 24-0" oder gönnst du dir erst einmal eine Grübelpause bei Tee und deiner Lieblingsserie? (Weiter bei der Preis der Gemütlichkeit)


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