Claudias kleines Halloween-Filmfest 2021
- claudia_roman

- 31. Okt. 2021
- 2 Min. Lesezeit
Dieses Jahr nur ein kleines Fest mit zwei Filmen.
Zum Halloween-Frühstück...

Selbstgebackene Dinkelmäuse mit Wallnussgehirnen und abgeschnittene Veggie-Fingerwürstchen mit Rührei und seeehr viel Ketchup auf Salat.
eine Horrorkomödie:
Eigentlich hatte Max sich geweigert, den Todestag ihrer Mutter im Kino zu verbringen. Dort sollte sie, als Tochter der tödlich verunglückten Schauspielerin Amanda Cartwright, der Ehrengast sein. Doch ihre Schulnoten lassen zu wünschen übrig und Duncan, der Bruder ihrer besten Freundin Gertie, der Vorsitzende des örtlichen "Camp Blutbad"-Fanclubs, bietet ihr im Ausgleich für ihr Erscheinen auf diesem Gebiet seine Unterstützung an.
Als bei der Filmvorführung ein Feuer ausbricht, flüchtet die Gruppe, die aus Max, Gertie, Duncan, Maxs Schwarm Chris und ihrer ehemals besten Freundin Vicky besteht, hinter die Leinwand und findet sich im Film wieder.
Die Gruppe bemerkt, dass sie die Handlung des Films beeinflussen kann und Max erkennt darin die Chance, die von ihrer Mutter verkörperte Figur Nancy, die im Laufe des Films ermordet werden soll, vor dem Serienkiller zu schützen. Sie hofft somit auf Umwegen auch ihre Mutter zu retten.
Kritik:
Claudia musste im Verlauf des Filmes oft lachen. Als Komödie hat "The final girls" gut funktioniert. Selbstverständlich wurde kein Klischee eines achtziger Jahre Slasher ausgelassen. Angefangen von dem Setting eines abgelegenen Feriencamps, den überzogenen Rachemotiven eines misshandelten Außenseiters, der nun mit Machete und Maske nach strenger Dramaturgie (jedesmal, wenn sich eine sexuelle Handlung anbahnt) die Camp-Betreuer abschlachtet bis zu den maroden Jagdtrophäen, die die Holzwände der Camphütten zieren.
Besonders wurde der Streifen jedoch, durch die Metaebene, die durch die Gruppe aus der Realität in den Film getragen wurde. Das ist ganz nach Claudias Geschmack. Lustig, wie zum Beispiel die Protagonisten in einer schwarz-weiß Rückblende in Panik geraten, weil sie keine Farben mehr erkennen können oder wie sie über eine Einblende stolpern.
Obwohl ich mir etwas mehr Blut gewünscht hätte, war ich doch gut unterhalten.
Der zweite Film zum zweiten Gang:
Things Heard & Seen
Nachdem ihr Mann George, ein attraktiver, ehrgeiziger Kunstprofessor, den Lehrauftrag an einer renommierten Universität annimmt, ziehen die Restaurateurin Catherine und ihre gemeinsame kleineTochter in ein altes Landhaus.
Während ihr Mann sich in der neuen Umgebung schnell einlebt, leidet Catherine unter der Isolation. Schon bald beginnt sie seltsame Phänomene wahrzunehmen. Zu dem Spuk im Haus gesellt sich bald die Ahnung, dass der Mann, den sie geheiratet hat, möglicherweise ein skrupelloser Psychopath ist.
Kritik:
Claudia ist nicht überzeugt.
Zwei geschlagene Stunden recht müde Geister, die Charaktäre blieben einem irgendwie fremd, es gab keine richtige Überraschung oder außergewöhnliche Wendungen und erst zum Schluß wurde Claudia mit etwas Blut belohnt. Unerträglich fast erschien ihr der pseudoreligiöse Unterton.
Der größte Horror war aber, dass der Film über zwei Stunden ging.
Claudia ist nicht überzeugt.

Überzeugend hingegen die gruselige Gemüsepastete mit Teigkruste und leckerem Joghurt-Tomaten-Chilidressing.







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