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Claudias Halloween-Filmfest 2022

  • Autorenbild: claudia_roman
    claudia_roman
  • 24. Okt. 2022
  • 3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 31. Okt. 2022


Happy Halloween und herzlich Willkommen zu meinem diesjährigen Filmfest.


Zum dritten Mal werde ich im Laufe des Tages ein paar ausgewählte Horror- und Gruselfilme ansehen und dir im Anschluss berichten, wie sie mir gefallen haben.


Dazu wird geschlemmt.

Zu jedem Film habe ich ein Gericht erstellt


und anders als in den letzten Jahren mache ich mir sogar die Mühe dir die Rezepte zu verraten.

Wenn du magst kannst du den Tag über auf die Website gehen und dir anschauen, was es neues gibt.

Wenn du den Newsletter abonniert hast, ist dir der Ablauf und die Filmauswahl bekannt. Wenn nicht, darfst du dich gerne überraschen lassen.


Um ca. neun Uhr soll es losgehen.


Und nun viel Spaß!


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Und los geht's.

Der erste Film zum Frühstück:

"Yummy" von Lars Damoiseaux



Worum geht's?

Alison hat keine Lust mehr, ständig auf ihre beeindruckende Oberweite reduziert zu werden. Und da bei ihrer Mutter sowieso wieder eine Schönheits-OP ansteht, beschließt sie sie zu begleiten, um sich einer Brustverkleinerung zu unterziehen. Zusammen mit ihrem Freund Michael geht es in eine recht heruntergekommene, dafür aber preiswerte Klinik in Osteuropa.

Was die drei jedoch nicht wissen: In dieser Klinik werden neben Schönheits-OPs und Abtreibungen auch unerlaubte Experimente an den Patienten und Patientinnen durchgeführt, die nicht immer nach Plan laufen.

Das muss Michael recht früh feststellen, als er bei einem Rundgang eine Frau entdeckt, die gefesselt im Keller auf einer Pritsche liegt. Der Versuch sie zu befreien, stellt sich als folgenschwerer Irrtum heraus. Die Dame mit einem Virus infiziert, der sie zu einer wandelnden Leiche werden lässt. Getrieben vom Hunger nach lebendigem Fleisch befreit sie sich und stürzt die Klinik in einen apokalyptischen Alptraum, aus dem Alison, Michael, ihre Mutter und eine Handvoll weiterer Freaks zu entkommen versuchen.


Das sagt Claudia zum Film:

Um an diesem Film Freude zu haben, musst du eine Sache dem Hauptdarsteller Michael voraus haben: Du muss Blut sehen können.

Die Splatter- und Ekelszenen halten sich auf einem hohen Niveau und lassen sich gut und gerne mit dem Klassiker "Braindead" vergleichen. Und obwohl der Streifen eine durchaus interessante und witzige Handlung hat, darfst du keine Scheu vor schrägen Logikfehlern haben.


Wenn du aber darüber hinwegsehen kannst und solche Filme magst, wirst du diese neunzig Minuten nicht bereuen. Tiefschwarzer Humor, Action, interessante Wendungen, Gemetzel bis zur Schmerzgrenze und skurrile Charaktere sorgen für eine kurzweilige Unterhaltung.

Dazu haben wir eine kaltblütige Killerin in den Reihen der Überlebenskämpfer. Das wird besonders Loretta freuen.

Natürlich gab es für meinen Geschmack zu viele Zombies, aber dennoch halte ich "Yummy"

für einen gelungenen Auftakt des Filmfestes.



Dazu gibt es Toast mit Brombeermarmelade und ein Kugelweltporridge!



Die Rezepte folgen.


Etwas Grusel zur Mittagszeit:

"Goodnight Mommy" von Matt Sobel


Worum geht es?

Warum die Zwillinge Elias und Lucas so lange von ihrer Mutter getrennt waren, spielt am Anfang des Filmes keine große Rolle. Der Vater der beiden lässt aber respektvoll durchscheinen, dass das Verhältnis zwischen ihnen schwierig ist.

Auch die beiden Jungs finden schnell heraus, dass die Frau, die ihr Gesicht unter einer Maske verbirgt, ihnen nicht nur deshalb fremd vorkommt. Ihr Verhalten, die seltsamen Regeln, die plötzlich gelten und auch das Verbot die Scheune zu betreten, wecken irgendwann in den Kindern den Verdacht, dass die Frau möglicherweise nicht ihre Mutter ist. Dazu kommt, dass sie besonders aus ihrer Ablehnung Lucas gegenüber kein Geheimnis macht.


Das sagt Claudia zum Film:

Die Story selbst hat theoretisch das Potential mit Filmen wie "Six Sence" und "The Other" mitzuhalten. Leider gab es in der Umsetzung einige Patzer, die viel zu schnell Aufschluss über die Lösung des Rätsels gaben. Dabei war die deutsche Übersetzung durch ihre grammatische Besonderheit, der Anrede in der zweiten Person nur ein kleines Problem, das mit einer cleveren Choreographie hätte vermieden werden können.

So war der Plot für meinen Geschmack ein wenig sehr durchschaubar. Nichtsdestotrotz hat mir die Atmosphäre des Filmes sehr gut gefallen.


Begleitet mit einer Entenkopfpizza mit Summkraut (ohne Entenköpfe und Summkraut ) dafür aber mit Ananas und Rucola und zum Nachtisch einen Glubsch-Milreis mit Kirschen auf einem Zuckerspinnenbett!




Und zum Abendbrot:

"Zombiber" von Jordan Rubin


Worum geht es?

Das geplante Mädelswochenende am idyllischen See mitten in der Wildnis geht aber mal so richtig in die Hose.

Erst trudeln die Freunde bzw. Exfreund der Mädchen ein und dann machen sie auch noch Bekanntschaft mit untoten Nagetieren, die nicht nur wild auf Menschenfleisch sind, sondern auch noch ziemlich hartnäckig.


Das sagt Claudia zum Film:

Um ehrlich zu sein, war es dann doch für meinen Geschmack ein wenig zu viel Trash. Die Charaktere flach, die Sprüche langweilig und die Effekte wirkten billig. Die schmale Handlung konnte auch nicht durch die Mengen Theaterblut gerettet werden, das durch die Gegend spritzte. Wenn das alles tatsächlich als Parodie gemeint war, kam es bei mir irgendwie nicht so richtig an.

Ich muss zugeben, ich habe heute schon einen wesentlich besseren Splatter-Zombie-Horrorstreifen gesehen.

Claudia ist nicht überzeugt.


Dazu gibt es grausige (wirklich grausige) Monstersandwiches:



 
 
 

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Frühstück
Mittag
Abendbrot
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